Onlineshop erstellen

Onlineshop erstellen: Die 7 Schritte zum Shop

1. Gute Produkte finden
2. Gewerbe anmelden
3. Produkte besorgen
4. Onlineshop aufbauen
5. Marketing-Strategien
6. Analysen auswerten
7. Weiter optimieren

Warum einen Onlineshop erstellen?

Es gibt viele Punkte, die klären wir gleich. Primär ergibt einen Onlineshop erstellen Sinn, da du auf keine Öffnungszeiten angewiesen bist. Deine Reichweite kannst du mittels digitaler Werbung rasant skalieren, horizontal und vertikal. Es ist dir zudem möglich ein Unternehmen ohne großes Startkapital zu gründen. Es fallen keine Kosten für Büroräume, Ladenfläche oder ähnliches an.

Punkt 1: Ständige Verfügbarkeit

Ein Webshop hat immer offen, 24 Stunden, sieben Tage die Woche. "Der Gerät wird nie müde, der Gerät schläft nie ein" - So oder so ähnlich würde es der Erfinder des Döner-Roboters, Duran Kabakyer, beschreiben. Es gibt keine Öffnungszeiten, da dein Shop rund um die Uhr geöffnet ist.

Punkt 2: E-Commerce Statistiken

Wenn du ein Produkt online verkaufst, sprechen wir vom E-Commerce. Dies ist nicht nur ein stark wachsender Markt, er ist auch zukunftssicher! Für das Jahr 2021 werden ein Umsatz von  84.123 Mio. € und 64,6 Mio. Nutzer erwartet - und das allein in Deutschland. Es ist also klug sich noch heute ein Stück der Torte zu sichern, bevor es zu spät ist.  

Punkt 3: Digitales Marketing

Offline ist es schwer gezielt die Personen zu erreichen, welche sich für dein Angebot interessieren. Online sieht es da schon ganz anders aus. In der Welt des digitalen Marketings kannst du Zielgruppen und Nischen so genau definieren, wie noch nie zuvor. Du hast sogar die Möglichkeit, Nutzerdaten zu sammeln und Bestandskunden weitere Angebote zu zeigen. Dazu bedeutet digital auch skalieren, von null auf 10.000 Kunden in einem Monat ist keine Seltenheit.

Punkt 4: Geringe Kosten

Durch den Wegfall von gemieteten Ladenflächen sparst du nicht nur an der Miete, auch Personalkosten fallen auf ein Minimum. Noch nie war es so günstig ein eigenes Unternehmen zu starten, wie jetzt. Zudem sind die notwendigen Aufwendungen für die Erstellung eines Onlineshops sehr gering.  

Punkt 5: Individualität

Es gäbe natürlich auch die Möglichkeit auf großen Marktplätzen, wie Amazon, eBay oder Etsy, zu verkaufen. Doch dort fehlt ein wichtiges Element, die Individualität. Nur du weißt, was deine Marke am besten repräsentiert. Dieses große Maß an Selbstbestimmtheit bietet nur ein eigener Webshop.

Was sind gute Produkte?

Gute Produkte sollten ein hohes Suchvolumen besitzen, ein Problem lösen, recht günstig im Einkauf sein und am besten ohne viele gesetzliche Regelungen in den Handel gelangen können. 


1. Hohe Nachfrage
2. Geringes Angebot
4. Einfache Beschaffung
5. Problemlösend
6. Upsell möglich


Wie finde ich gute Produkte?

Um ein gutes Produkt zu finden, ist etwas Recherche notwendig. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, beliebt sind Tools, wie AdSpy oder Helium10, um gute Produkte der Konkurrenz zu sehen.

Die richtige Nische finden

Eine gute Nische für deine Produkte zu finden ist einfacher, als es klingt.  Wir nutzen gerne ahrefs und den KWFinder, um lukrative Nische ausfindig zu machen. Wenn's kostenlos sein soll, lohnt sich auch ein Blick auf den Google Keyword Planner.

Die genannten Tools zeigen dir an, wie beliebt das von dir gesuchte Keyword ist. Zudem erhältst du weitere Suchvorschläge, welche deine Zielgruppe interessiert. Sollte für deine Nische noch kein allgemeines Interesse bestehen, kannst du mit eigener Werbung nachhelfen, dazu später mehr.

Eine gute Nische sollte hohe Suchanfragen aufweisen, aber dennoch nur ein Teil eines größeren Themenfeldes sein. Möchtest du z.B. eine Tastatur verkaufen, wäre Computer und Zubehör das übergeordnete Thema, Tastaturen deine Nische und bspw. Gaming-Tastaturen eine Unternische. Je präziser, desto weniger Suchanfragen und Konkurrenz. Du willst also ein gutes Maß zwischen Konkurrenz und Nachfrage finden.

Die richtige Produktrecherche

Um das richtige Produkt auszuwählen, lohnt es sich einen Blick auf die Konkurrenz zu werfen. Dabei kann dir ein Tool, wie der Productor für Amazon, Helium10 oder AdSpy helfen. Im Folgenden sehen wir uns einmal alle drei Tools an.
Productor Helium10 AdSpy
Plattform Amazon Amazon Facebook & Instagram
Recherche Produkte Produkte Produkte & Werbung
Kosten Kostenlos $0 - $197 / Monat $147 / Monat
Es erweckt den Anschein, dass der Productor für Einsteiger die beste Option darstellt, um sogenannte Winning Products zu erkennen. Natürlich gibt es neben den Tools auch weitere Methoden, um ein gutes Produkt zu erkennen, über diese sprechen wir in unseren Kurs.

Ein gutes Produkt weist mindestens einen USP (Unique Selling Point) auf. Es besitzt also ein Alleinstellungsmerkmal und befindet sich in einer zuvor recherchierten, guten Nische.

Welches ist das beste Shopsystem?

Dies ist unser Ranking zum besten Shopsystem für Online-Händler in 2021. Welcher Anbieter für dich passt, hängt jedoch vom Einzelfall ab.


1. Shopify
2. WooCommerce
3. Wix
4. BigCommerce
5. Shopware
6. Ecwid
7. Jimdo
Im Folgenden möchten wir einmal unsere Top 3 Shopsysteme vergleichen.
Shopify WooCommerce Wix
Plattform Eigene Plattform WordPress Eigene Plattform
Funktionen 4 / 5 5 / 5 2 / 5
Kosten 24 € / Monat Kostenlos 20 € / Monat
Gebühren 2,4 % + 0,25 € 2,9 % + 0,30 € 0 % - 2,5 %
Hosting Inklusive Nicht inklusive Inklusive
Fertigstellung ca. 1-2 Wochen ca. 2-3 Wochen ca. eine Woche
Themes Vorhanden Extern Vorhanden
Individualität 5 / 5 5 / 5 3 / 5
Support 5 / 5 3 / 5 4 / 5
Jetzt testen: Shopify WooCommerce Wix

Wie erstelle ich einen Onlineshop?

Bei er Erstellung solltest du einer klaren Schritt-für-Schritt-Anleitung folgen. Im Optimalfall legst du einen Zeitplan an und setzt dir feste Termine, wann du welchen Abschnitt erledigt haben möchtest. Die Erstellung dauert i.d.R. 1-2 Wochen.


So erstellst du deinen Shop in nur 7 Schritten.

1. Gewerbe anmelden
2. Account bei Shopify
3. Den Shop erstellen
4. Das Design anpassen
5. Alle Funktionen testen
6. Den Shop eröffnen
7. Marketing beginnen
Tipp: All diese Schritte werden in unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung genau besprochen und sind mit Kästchen zum Abhaken versehen.

Wie melde ich ein Gewerbe an?

Bevor wir zur Anmeldung selbst kommen, müssen wir uns fragen, ab wann muss ich ein Gewerbe anmelden?

In den Folgenden fällen ist dies gemäß § 14 der Gewerbeordnung (GewO) vorgeschrieben: *

→ bei der Aufnahme einer gewerblichen Tätigkeit 
→ bei der Übernahme eines bestehenden, gewerblichen Betriebes
→ bei der Verlegung eines gewerblichen Betriebes
→ bei der Gründung einer Zweitstelle
→ bei einer grundlegenden Änderung der geschäftlichen Ausrichtung


* Wichtig: Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, sind jedoch keine Rechtsexperten und können keine Rechtsberatung liefern.

Erfüllst du mindestens eines der Kriterien, bist du zur Anmeldung deines Gewerbes verpflichtet. Dies kannst du i.d.R. beim örtlichen Gewerbeamt, im Bürgeramt oder Rathaus erledigen - je nach Stadtgröße.

Du füllst einen Gewerbeschein aus, anschließend solltest du ein Geschäftskonto eröffnen. Ist dies erledigt, musst du nun den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung beim Finanzamt abgeben. Beachte, dass du hier deine Identifikationsnummer benötigst. Hast du diese verloren, kannst du sie beim BZSt erneut anfragen.

Wie erstelle ich einen Shopify-Account?

Du benötigst eine E-Mail-Adresse, ein Passwort und einen Firmennamen. Im zweiten Schritt kannst du eine kleine Umfrage beantworten oder überspringen, um im dritten Schritt deine Geschäftsadresse einzutragen. Ist dies geschehen, bist du schon fertig.

Wie erstellt man einen Shopify-Shop?

Registriere dich bei Shopify und trage deine Daten ein, klicke auf weiter und schon wird dein Shopify-Shop erstellt.


Tipp: Alle weiteren Schritte findest du in unserer Checkliste.

Wie passe ich mein Shop-Design an?

Um dein Design anzupassen, musst du erst einmal wissen, wie dein Design aufgebaut ist.

1. Themes
2. Seiten-Editor
3. Editor-Apps

1. Themes:

In Shopify - und auch vielen anderen Shopsystemen - hast du die Möglichkeit zwischen verschiedenen Themes (Layouts) für deinen Shop zu wählen. Dabei gibt es kostenlose Themes, kostenpflichtige von Shopify und kostenpflichtige Themes von Drittanbietern. Auch kannst du eigene Themes über die Upload-Funktion in deinen Store hochladen

Tipp: Dies geht unter Shopify → Onlineshop → Themes → Themebibliothek → Theme hochladen

2. Seiten-Editor:

Shopify und auch andere Anbieter haben einen Seiten-Editor integriert. Mit diesem Editor kannst du via Drag-and-drop die Seiten deines Onlineshops bearbeiten. Dazu klickst du einfach die Elemente aus der linken Leiste an.

3. Editor-Apps:

Neben dem vorinstallieren Editor des Anbieters, gibt es häufig die Option, einen Drittanbieter zur Gestaltung deines Webshops zu nutzen. Im Fall von Shopify ist hier die App "PageFly" eine Empfehlung wert.

Wie teste ich alle Funktionen?

Lege mehrere Testbestellungen an, um den Bestellprozess eines Kunden zu testen. Siehe dir auch den Shop selbst an und frage Freunde und Familie, ob ihnen die Bedienung deines Shops leicht fällt.

Wie eröffne ich meinen Onlineshop?

Nachdem du dich bei Shopify registriert, einen Shop erstellst und dessen Design angepasst, sowie alle Funktionen getestet hast, wird es nun ernst. Um deinen Shop zu eröffnen, gehe in die Konfigurationen deines Onlineshops und entferne den Passwortschutz, indem du einen der drei kostenpflichtigen Zahlungspläne auswählst. Jetzt ist ein Shop live!

Wie funktioniert Marketing?

Es gibt zwei Wege, wie du Online-Marketing betreiben kannst, entweder Inbound-Marketing oder Outbound-Marketing. Bei beiden ist dein Ziel, einen möglichst hohen ROI (Return on Investment) zu erzielen. Du willst also Summe X an Umsatz für jeden ausgegebenen Euro in Werbung und Marketing erhalten.

Outbound-Marketing:

Hierbei gehen wir Pro-aktiv auf die Nutzer zu und bewerben und Produkt. Dies wird häufig über Facebook-Werbung erledigt. Allgemein funktionieren hier soziale Medien ausgesprochen gut, aufgrund der präzisen Datensätze. Eine Strategie, wie man als Anfänger auf Facebook Werbung schaltet, findest du in diesem YouTube-Video.

Inbound-Marketing:

In diesem Fall sind wir eher passiv. Diese Methode ist langwieriger, aber auch nachhaltig zugleich. Wir platzieren uns permanent mit unserem Content und Mehrwert in der Nische des Kunden. Dies kann zum Beispiel ein Artikel, wie dieser hier, sein. Kunden werden auf den Inhalt selbst aufmerksam und ausschließlich interessierte Nutzer werden zum Kauf geleitet. Für diese Methode musst du im Grunde keinerlei Geld ausgeben, dafür jedoch Geduld besitzen.

Wie wär's mit einer kostenlosen Anleitung?

Bauen deinen Onlineshop via Schritt-für-Schritt-Anleitung auf.